MetriBeacon
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Datenschutz

Datenschutzhinweise für MetriBeacon Stand: 13. Oktober 2026

1. Kontakt

Anfragen zur Nutzung von MetriBeacon und zum Datenschutz können über das Kontaktformular unter https://metribeacon.com/de/contact gestellt werden.

2. Daten bei Websitebesuch und Kontoerstellung

Der Webserver verarbeitet IP-Adresse, Zeitpunkt, angefragte Adresse, HTTP-Status und technische Browserangaben zur Auslieferung und zur Erkennung von Fehlern und Missbrauch. Bei menschlichen Konten verarbeiten wir E-Mail-Adresse, kurzlebige Anmelde- und Sicherheits-Challenges, gesicherte Prüfwerte für Einmalcodes und Linktokens, Sitzungen, Kontoeinstellungen und Sicherheitsereignisse. Die Anmeldung ist passwortfrei; Passwortprüfwerte werden nicht für die Anmeldung verarbeitet. Eine Maschinenregistrierung kann ohne E-Mail-Adresse beginnen. Hierfür verarbeiten wir den öffentlichen Ed25519-Wiederherstellungsschlüssel, gehashte Verwaltungscredentials, Registrierungsherkunft und -zeit, kurzlebige Sicherheits-Challenges und gehashte IP- beziehungsweise IPv6-/64-Präfixe zur Missbrauchsbegrenzung. Für neue Konten speichern wir nach bestätigter Aktivierung die angenommenen Nutzungsbedingungen, die zur Kenntnis genommenen Datenschutzhinweise anhand ihrer Dokumentversionen sowie serverseitige Anfrage- und Bestätigungszeitpunkte und den Registrierungsweg. Hierfür werden keine zusätzlichen IP-Adressen oder Browserkennungen gespeichert. Die Textfassungen bleiben unveränderlich archiviert. Eine freiwillig ergänzte E-Mail-Adresse wird zunächst als ausstehende Adresse und erst nach erfolgreicher Bestätigung als verifiziert gespeichert. Funktions- und Alarmmails enthalten die für ihren Zweck erforderlichen Daten.

Die Anmeldung mit Google oder GitHub ist freiwillig; die Anmeldung per E-Mail bleibt verfügbar. Wenn ein Nutzer den jeweiligen Anbieter auswählt, wird sein Browser zu diesem Anbieter weitergeleitet. MetriBeacon erhält zur Prüfung die dauerhafte Anbieterkennung und Angaben zur E-Mail-Adresse und deren Bestätigung. Bei Google werden ausschließlich die Berechtigungen openid und email, bei GitHub user:email angefordert. Für eine geeignete bestätigte Adresse kann die Anbieterregistrierung ein neues Konto anlegen. Bestehende Konten verknüpfen einen Anbieter erst nach ausdrücklicher Auswahl und einem frischen MetriBeacon-Mail-Code. MetriBeacon speichert die Anbieterkennung zur Kontozuordnung; Änderungen der Anbieter-Mailadresse oder des GitHub-Nutzernamens ändern die MetriBeacon-Mailadresse nicht automatisch. Anbieter-Zugriffstokens werden ausschließlich während der serverseitigen Prüfung verarbeitet und nicht dauerhaft gespeichert. Sensible Kontoaktionen erfordern weiterhin MetriBeacon-Mail-Codes.

Für die Verwaltung von Browsersitzungen speichert MetriBeacon Browserfamilie, Betriebssystem und Geräteklasse sowie Beginn, Ablauf und letzten authentifizierten Zugriff jeder Sitzung. Bei einer erfolgreichen Anmeldung werden zusätzlich die vollständige Client-IP-Adresse, der User-Agent und, soweit bestimmbar, der ungefähre Standort mit Stadt, Region und Land gespeichert. Diese Anmeldedaten bleiben während der Sitzung unverändert und sind ausschließlich für Administratoren zur Prüfung von Zugriffen und zur Fehleranalyse sichtbar; sie werden nicht zur Authentifizierung verwendet. Der Standort wird auf dem MetriBeacon-Server mit lokal gespeicherten DB-IP-Daten ermittelt, ohne die Client-IP an einen Standortanbieter zu senden. VPNs und Mobilfunk können die Zuordnung beeinflussen; ältere Sitzungen ohne diese Angaben bleiben unbekannt. Automatische Anfragen und Live-Aktualisierungen zählen als Zugriff; dieser Zeitpunkt wird höchstens einmal pro Minute aktualisiert, ohne die Sitzung zu verlängern. IP-Verläufe und Gerätefingerprints werden nicht gespeichert. Alle Sitzungsangaben werden beim Widerruf, nach Ablauf bei der Bereinigung oder mit dem Konto gelöscht. Sie können einzelne Sitzungen oder alle anderen Sitzungen beenden und dabei die aktuelle Sitzung erhalten.

Passkeys sind eine optionale Anmeldemethode für bereits aktivierte Konten. Gespeichert werden Credential-Kennung, öffentlicher Prüfschlüssel, Transport- und Backup-Angaben, Signaturzähler, gewählter Name, Erstellung und letzte Verwendung sowie eine stabile Kontokennung. Ihr Gerät oder Passkey-Anbieter speichert den privaten Schlüssel und kann Ihre Konto-Mailadresse als Bezeichnung anzeigen. MetriBeacon erhält keine privaten Schlüssel oder biometrischen Daten. Die Einrichtung erfordert eine frische Mailbestätigung; Passkeys erstellen keine neuen Konten und ersetzen nicht die erstmalige Mailbestätigung. Einmalige browsergebundene WebAuthn-Challenges laufen nach fünf Minuten ab und werden nach einem Tag bereinigt. Öffentliche Prüfdaten bleiben bis zur Löschung des Passkeys oder Kontos gespeichert. Bei Geräteverlust bleibt die Mailanmeldung verfügbar.

Für die administrative Zugriffsprüfung und Fehleranalyse werden bei erfolgreichen Zugriffen mit Geräteschlüsseln, Maschinencredentials und OAuth-Verbindungen die vom Client gemeldete Installationskennung und der User-Agent (Programmversion und Plattform, soweit gemeldet), die berechtigte Monitorzuordnung sowie erster und letzter Zugriff gespeichert. Diese Angaben sind ausschließlich für Administratoren sichtbar und werden weder zur Authentifizierung noch als Nachweis eines physischen Geräts verwendet. Höchstens 20 Clienteinträge werden je Schlüssel oder Verbindung gespeichert, Zeitstände höchstens einmal pro Minute aktualisiert und Einträge nach 30 Tagen ohne Zugriff oder bei Löschung des Schlüssels, der Verbindung oder des Kontos entfernt. Client- und Agentinstallationen speichern eine zufällige Kennung in einer geschützten lokalen Datei; Hardwarekennungen werden nicht erfasst. Diese Zugriffe erzeugen keine Browsersitzungen.

3. Messdaten und Produktfunktionen

Von Nutzern angelegte Arbeitsbereiche, Monitore, Gruppen, Messreihen, Labels und API-Schlüsselprüfwerte sowie gesendete Zahlenwerte, Zustände, Textmeldungen, Job-/Workflow-Läufe, Zeitpunkte und Heartbeats werden zur Anzeige, Alarmierung, Historie und Export verarbeitet. Bei ausdrücklich eingerichteten HTTP-Monitoren verarbeitet der Dienst Zieladresse, begrenzte Prüfergebnisse, Antwortzeit und Zertifikatsdaten; optional hinterlegte Header werden verschlüsselt gespeichert und nur für Prüfungen des ursprünglichen Ziel-Ursprungs verwendet. HTTP-Antwortkörper werden nicht historisch gespeichert. Vollständige Joblogs werden nicht automatisch erfasst. Separat aktivierte zentrale Logquellen verarbeiten eingesendete Meldungen, strukturierte Attribute und optionale Tracekennungen für Suche, Liveanzeige, Export und Alarmierung. Bekannte Geheimnisfelder und konfigurierte Maskierungsregeln werden vor dauerhafter Speicherung angewendet; unmaskierte Originale werden nicht aufbewahrt. Agent-Logquellen benötigen eine lokale Freigabe und maskieren vor verschlüsselter lokaler Pufferung. Regel- und Zustellstatus, Vorfälle sowie Nutzungs- und Kontingentdaten unterstützen die Dienstfunktion. Für wiederholbare Verwaltungsanfragen speichern wir pro Konto den vom Client gewählten Idempotenzschlüssel, einen Hash des Anfrageinhalts und das erste erfolgreiche Ergebnis. Die Nutzer bestimmen, welche Inhalte ihre Geräte senden; Textmeldungen können personenbezogene Daten enthalten. Wer Daten anderer Personen einsendet, muss dafür eine passende Rechtsgrundlage sicherstellen und gegebenenfalls eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung klären.

4. Zwecke und Rechtsgrundlagen

Konto, Datenannahme, Historie, Exporte, Anmelde- und Funktionsmails sowie ausdrücklich konfigurierte Alarme dienen der Bereitstellung des angeforderten Dienstes (Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO). Der Nachweis der Annahme der Nutzungsbedingungen und der Bereitstellung der Datenschutzhinweise dient der Durchführung und Dokumentation des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO) und dem berechtigten Interesse an der Nachvollziehbarkeit des Vertragsschlusses (Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO). Zugriffsschutz, Missbrauchsabwehr, Fehlerdiagnose und Betriebssicherheit beruhen auf dem berechtigten Interesse an einem sicheren und zuverlässigen Dienst (Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO). Soweit gesetzliche Pflichten bestehen, gilt Art. 6 Abs. 1 Buchst. c DSGVO. Die Kenntnisnahme dieser Datenschutzhinweise ist keine pauschale Einwilligung in Datenverarbeitung. Die Verantwortlichkeit für vom Nutzer hochgeladene Daten hängt vom konkreten Einsatz ab; eine gegebenenfalls erforderliche Auftragsverarbeitungsvereinbarung wird gesondert abgeschlossen.

5. Cookies und lokale Browserdaten

Für die Anmeldung verwenden wir ein sicheres, nur vom Server lesbares Session-Cookie und ein Cookie für den Schutz vor unberechtigten Änderungen (CSRF); beide sind höchstens sieben Tage gültig. Ein sicheres Cookie bindet die Anmeldeanfrage für höchstens zehn Minuten an den Browser. In der Sitzung des Browser-Tabs bleiben die E-Mail-Adresse und die Metadaten einer ausstehenden Anmeldeanfrage einschließlich bestätigter Dokumentversionen erhalten, um den Vorgang fortzusetzen. Codes und Magic-Link-Tokens werden dort nicht gespeichert. Die Metadaten werden bei Abschluss oder ausdrücklichem Wechsel der Adresse entfernt und verlieren mit Ablauf der Anfrage ihre Gültigkeit. Der gewählte Zustand der Seitenleiste wird sieben Tage in einem Cookie gespeichert. Die selbst gewählte Hell-/Dunkel-Einstellung bleibt lokal im Browser, bis sie geändert oder gelöscht wird. Diese Speicherungen dienen der angeforderten Anmeldung, Sicherheit oder Anzeigeeinstellung. Informationen zur Reichweitenmessung mit PureStats stehen in Abschnitt 13.

Ein weiteres sicheres, nur vom Server lesbares Cookie (__Host-mb_oauth) bindet die freiwillig gestartete Google- oder GitHub-Anmeldung für höchstens zehn Minuten an den Browser. Kurzlebige OAuth-Versuche enthalten gehashte State-, Nonce- und Browserbindungswerte sowie einen verschlüsselten PKCE-Prüfwert. Diese Daten dienen der Abwehr unberechtigter Anmeldungen und Wiederholungen. Callback-Codes, State und Anbieter-Tokens werden nicht in den MetriBeacon-API- und Webserver-Zugriffsprotokollen gespeichert.

Ihre Monitoransichten werden lokal in diesem Browser getrennt nach angemeldetem Konto, Arbeitsbereich und Monitor gespeichert. Dazu gehören Tabs, Filter, Suchtexte, Zeitauswahl, aufgeklappte Kategorien und ausgeblendete Diagrammlinien, jedoch keine Messwerte oder Zugangsdaten. Relative Zeitfenster werden bei der Rückkehr aktualisiert; feste historische Zeiträume bleiben erhalten und Live läuft wieder. Pro Konto bleiben höchstens 100 Ansichten und 512 KiB gespeichert; ältere Einträge werden zuerst entfernt. Die Einstellungen bleiben nach Abmeldung und Browserneustart erhalten, bis Sie sie in den Browsereinstellungen oder durch Kontolöschung in diesem Browser entfernen. Sie werden nicht mit anderen Browsern synchronisiert. Ist der Browserspeicher nicht verfügbar, bleiben sie nur im Arbeitsspeicher für die laufende Anwendung erhalten.

Wenn Sie eine benannte Tabellenansicht speichern, bleiben ihr Name, Filter, Suchtext und Sortierung zusätzlich lokal in diesem Browser erhalten, getrennt nach angemeldetem Konto, Arbeitsbereich, Seite und Tabelle. Messwerte, Zugangsdaten und Seitencursor werden dabei nicht gespeichert. Dies dient der von Ihnen ausdrücklich gewählten Wiederverwendung Ihrer Listenansicht. Pro Tabelle bleiben höchstens zehn benannte Ansichten und pro Konto höchstens 100 Tabellen mit zusammen 256 KiB gespeichert; ältere Einträge werden bei Bedarf entfernt. Gespeicherte Ansichten werden erst bei Ihrer Auswahl angewendet. Sie können sie umbenennen oder löschen. Sie bleiben nach Abmeldung und Browserneustart erhalten, bis Sie sie löschen, die Browserdaten entfernen oder Ihr Konto in diesem Browser löschen. Sie werden nicht mit anderen Browsern synchronisiert. Ist der Browserspeicher nicht verfügbar, bleiben sie nur im begrenzten Arbeitsspeicher für die laufende Anwendung erhalten.

Ihre Favoriten und zuletzt geöffneten Monitore, Messreihen und Statusseiten werden mit Ihrem Konto synchronisiert. Gespeichert werden ausschließlich Ressourcenverweise und Zeitpunkte, keine Messwerte, Zugangsdaten oder vollständigen Navigationsadressen. Bis zu 50 Favoriten bleiben bis zur Entfernung oder Kontolöschung gespeichert. Höchstens 20 zuletzt geöffnete Ressourcen verfallen nach 30 Tagen. Ressourcen ohne Zugriff werden ausgeblendet, gelöschte Ressourcen entfernt. Diese Angaben dienen der von Ihnen gewünschten persönlichen Navigation.

Wenn Sie eine benannte Berichtsauswahl speichern, werden ihr Name, die Berichtsdefinition, Filter, Zeitzone und der relative oder feste Zeitraum mit Ihrem Konto für den gewählten Arbeitsbereich synchronisiert. Bis zu 50 Auswahlen je Person und Arbeitsbereich bleiben bis zu ihrer Entfernung oder der Löschung des Kontos oder Arbeitsbereichs gespeichert. Auch in geteilten Arbeitsbereichen sind dies persönliche Präferenzen. Das Speichern hält keine Berichtsergebnisse vor und verlängert keine Ergebnisfrist. Quellenrechte werden bei der Nutzung erneut geprüft.

6. Empfänger und Speicherorte

Webanwendung, Datenbank und Mailversand laufen auf dem für MetriBeacon betriebenen Server. Archivdateien werden verschlüsselt per SFTP an eine Hetzner Storage Box übertragen. Nach Betreiberangabe wird für Hosting und Archivspeicher ausschließlich Hetzner-Infrastruktur eingesetzt. E-Mail-Empfänger und ihre Mailanbieter erhalten die jeweilige Nachricht. Für den optionalen Produkt-Bot für Telegram gilt: Erst nach freiwilliger Verknüpfung eines privaten Chats und Aktivierung des Kanals werden Chatkennung, Verknüpfungsnachrichten sowie die vom Nutzer gewählten Alarm- und Testnachrichten an Telegram übermittelt. Ohne verknüpften Chat findet keine Alarmzustellung über Telegram statt. Ein vom Nutzer gewähltes öffentliches HTTP-Ziel erhält beim Check die IP-Adresse des MetriBeacon-Prüfers, den HTTP-Request und gegebenenfalls ausdrücklich hinterlegte Header. Bei ausdrücklich genehmigtem OAuth-Zugriff erhält der gewählte Client einen kurzlebigen, auf MetriBeacon und die angezeigten Berechtigungen begrenzten Token und kann die freigegebenen Kontodaten abrufen. Öffentlich registrierte OAuth-Clients speichern Name, Rücksprungadressen und einen gehashten Netzwerkpräfix.

Bei freiwillig gewählter Google- oder GitHub-Anmeldung erhält der Anbieter insbesondere die Clientkennung von MetriBeacon, Rücksprungadresse, angeforderte Berechtigungen, State und PKCE-Challenge; Google erhält außerdem eine Nonce. Beim Besuch der Anbieterseite verarbeitet der Anbieter auch die IP-Adresse und Browserangaben des Nutzers. Google und GitHub können dadurch erkennen, dass sich der Nutzer bei MetriBeacon anmelden oder einen Zugang verknüpfen möchte. Für die Verarbeitung durch den jeweiligen Anbieter gelten dessen eigene Datenschutzhinweise: Google unter https://policies.google.com/privacy und GitHub unter https://docs.github.com/en/site-policy/privacy-policies/github-general-privacy-statement. Beim bloßen Besuch der MetriBeacon-Anmeldeseite wird kein Anbieterablauf gestartet.

Optionale ChatGPT- und Claude-Code-Verbindungen verwenden dieselbe ausdrücklich freigegebene MCP-Schnittstelle. MetriBeacon speichert Konto, registrierten Client, Resource, gewählte Berechtigungen, Anlage und letzte Nutzung, Ablauf und bei CLI-bestätigten Maschinenverbindungen das Ursprungcredential und die Arbeitsbereichsbindung. Access- und Refresh-Tokens werden ausschließlich als Hashes gespeichert. Der gewählte KI-Dienst erhält freigegebene Werkzeugergebnisse, die vom Nutzer übermittelte Monitoringdaten enthalten können; seine eigenen Datenschutzregeln gelten. Die optionale eingebettete Monitoringoberfläche erhält Ergebnisse über die MCP-Apps-Host-Bridge ohne Access-Tokens oder private API-Zugangsdaten. Ein Besuch bei MetriBeacon verbindet noch keinen KI-Dienst. Die Katalogintegration verwendet eine eigene OAuth-Ressource. Ihre Werkzeuge schließen API-Schlüsselausgabe, geheime HTTP-Header, Benachrichtigungszugangsdaten, Webhook-Geheimnisse, Abonnenten und Domainnachweise aus; diese bleiben auf der MetriBeacon-Website.

7. Aufbewahrung

Aktive Sitzungen sind höchstens sieben Tage gültig; E-Mail-Anmeldeanfragen mit Magic Link und Code zehn Minuten, Sicherheits-Challenges für sensible Aktionen fünf Minuten. Einladungslinks und Links zur Änderung der E-Mail-Adresse gelten höchstens 24 Stunden; Links zur Ergänzung einer E-Mail-Adresse bei Maschinenkonten höchstens 30 Minuten. Bestätigungsnachweise mit Konto, Dokumentversionen, Zeitpunkten und Registrierungsweg bleiben bis zur Kontolöschung gespeichert und werden dabei entfernt. Archivierte veröffentlichte Rechtstextfassungen enthalten keine Nutzernachweise und bleiben intern als unveränderliches Dokumentarchiv erhalten. Frühere Fassungen werden nicht mehr öffentlich ausgeliefert. Abgelaufene Authentifizierungsdaten werden regelmäßig entfernt. Maschinen-Challenges verfallen nach fünf Minuten und werden eine Stunde nach Ablauf regelmäßig bereinigt; Registrierungsgrenzen-Ereignisse nach zwei Tagen. OAuth-Autorisierungsanfragen und Codes verfallen nach fünf Minuten, MCP-/OAuth-Zugriffstokens nach 15 Minuten und ihre abgelaufenen Datenbankzeilen werden einen Tag nach Ablauf regelmäßig bereinigt. Unbenutzte öffentliche OAuth-Clientregistrierungen werden nach 90 Tagen ohne Nutzung und ohne zugehörige Autorisierungs- oder Tokenzeilen entfernt. Öffentliche Recovery-Schlüssel und gehashte Verwaltungscredentials bleiben bis zum Widerruf beziehungsweise zur Kontolöschung; verschlüsselte HTTP-Header bis zur Entfernung des Monitors oder Kontos. Originalmesswerte, vollständige Textmeldungen und detaillierte Laufereignisse sind höchstens sieben Tage verfügbar; kompakte Lauf- und Verfügbarkeitsaggregate folgen den nachstehenden Aggregatfristen. Originalwerte liegen in der Regel nur sechs Stunden lokal, danach im geprüften Archiv. Minutenaggregate werden 30 Tage, Viertelstundenaggregate 365 Tage und Stundenaggregate 1.095 Tage gehalten. Archivdateien können für Grenzbuckets und laufende Aufträge eine zusätzliche Stunde vor der Löschung verbleiben. Deduplizierungs- und Eviktionsdaten werden nach acht Tagen bereinigt; kurzlebige Annahmezähler nach sieben Tagen und Anlageereignisse nach 31 Tagen. Vorfallzusammenfassungen einschließlich festgehaltener Werte und kurzer Textauszüge bleiben bis zur Kontolöschung gespeichert. Zustellnachweise sowie abgeschlossene Mail- und Testaufträge werden nach 90 Tagen entfernt; Zustellungen zu einem offenen Vorfall bleiben bis zur Auflösung und danach höchstens weitere 90 Tage bestehen. Jeder HTTP-Monitor hält höchstens seine 20 neuesten Diagnoseprüfungen vor, bis neuere Prüfungen sie ersetzen oder das Konto gelöscht wird. Diese enthalten Zeitmessungen, Adressfamilie und sichere Fehlerkategorien, jedoch keine Zieladressen, Headerwerte oder Antwortinhalte. Abgeschlossene Kontolöschaufträge werden nach 90 Tagen, protokollierte Betreiberaktionen nach 365 Tagen entfernt. Archivabfrage- und Exportaufträge verfallen nach einem Tag. Zentrale Logs werden standardmäßig sieben Tage, je Quelle einstellbar ein bis 30 Tage aufbewahrt. Ablauf, Quellenlöschung und Aufbewahrungsverkürzung sperren den Zugriff sofort; die physische Bereinigung folgt innerhalb von 24 Stunden. Kopien zentraler Logabfragen und -exporte verfallen nach höchstens 15 Minuten oder früher mit den Quelldaten. Log-Annahmenachweise verfallen nach 31 Tagen, Volumen- und Erfassungsnachweise nach 31 Tagen und Metadaten zur Quellenverwaltung nach 90 Tagen. Kontodaten, Stammdaten, zuletzt bekannte Werte und die Belege wiederholbarer Verwaltungsanfragen bleiben bis zur Kontolöschung bestehen. Webserverprotokolle werden wöchentlich rotiert und in höchstens fünf zusätzlichen Archiven gehalten; Mail- und Systemprotokolle wöchentlich mit vier zusätzlichen Archiven. Kontaktmails bleiben im Postfach, bis sie nach Erledigung gelöscht werden oder eine weitere Aufbewahrung für rechtliche Nachweise erforderlich ist.

Versuche zur Google- oder GitHub-Anmeldung sind höchstens zehn Minuten gültig und werden regelmäßig spätestens einen Tag nach Ablauf bereinigt. Anbieter-Verknüpfungen bleiben bis zu ihrer ausdrücklichen Entfernung oder bis zur Kontolöschung gespeichert. Die bestätigte Entfernung einer Verknüpfung beendet sämtliche MetriBeacon-Browsersitzungen. Die Anmeldung per E-Mail bleibt möglich.

Neue OAuth-Verbindungen enden nach höchstens 30 Tagen oder sieben Tagen ohne Nutzung. Access-Tokens gelten 15 Minuten; Refresh-Tokens wechseln nach jeder Verwendung, und verbrauchte Hashes bleiben zur Wiederverwendungserkennung bis zum Verbindungsablauf erhalten. Verbindungsdatensätze und Refresh-Hashes werden spätestens einen Tag nach dem absoluten Ablauf oder mit dem Konto gelöscht. Ein Widerruf beendet den Zugang sofort. Zehnminütige Maschinenkopplungsanfragen speichern nur gehashte Browserbindung und Kopplungscode sowie OAuth-Anfrageparameter und freigegebenes Konto, Credential, Arbeitsbereich und Scopes; abgelaufene Anfragen werden nach einem Tag entfernt. Die sicheren HttpOnly-Cookies __Host-mb_mcp und __Host-mb_mcp_csrf binden diese Anfragen für zehn Minuten an ihren ursprünglichen Browser. Der gesondert freigeschaltete Prüferlogin verwendet ein zehnminütiges __Host-mb_review-CSRF-Cookie, ein gehashtes Anmeldegeheimnis und reguläre Sitzungen für ein isoliertes synthetisches Konto. Sein Geheimnis ist nicht in öffentlichen Plugin-Paketen enthalten.

8. Kontolöschung

Eine bestätigte Kontolöschung sperrt den Zugang sofort. Die anschließende Bereinigung entfernt Datenbankdaten, lokale Cache- und Spooldateien sowie zugehörige Remote-Archivdateien. Sie läuft asynchron; bei einer Störung des Remote-Speichers bleibt der Auftrag offen und wird nach Wiederherstellung fortgesetzt. Ein abgeschlossener Löschauftrag wird zur Betriebsnachverfolgung noch 90 Tage aufbewahrt.

9. Rechte und Beschwerde

Betroffene können nach Maßgabe der DSGVO Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung und Datenübertragbarkeit verlangen sowie einer Verarbeitung aufgrund berechtigter Interessen widersprechen. Soweit eine Verarbeitung auf Einwilligung beruht, kann diese für die Zukunft widerrufen werden. Anfragen können über https://metribeacon.com/de/contact gestellt werden. Es besteht ein Beschwerderecht bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde, insbesondere der Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit.

10. Automatisierte Entscheidungen

MetriBeacon wertet nutzerseitig konfigurierte Alarmregeln automatisch aus. Dabei werden keine Entscheidungen mit rechtlicher oder ähnlich erheblicher Wirkung über Personen getroffen.

11. Kontaktformular

Bei einer Kontaktanfrage verarbeiten wir den freiwillig angegebenen Namen, die E-Mail-Adresse, den Betreff und den Nachrichtentext zur Bearbeitung und Beantwortung des Anliegens. Vertragsbezogene Anfragen dienen der Durchführung vorvertraglicher oder vertraglicher Maßnahmen (Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO); sonstige Anfragen werden aufgrund unseres berechtigten Interesses an der Bearbeitung eingehender Anliegen verarbeitet (Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO). Eine gesonderte Einwilligung wird hierfür nicht verlangt. Die Nachricht wird über unseren lokalen Mailserver an das Kontaktpostfach übergeben. Es gibt keine automatische Bestätigungsmail und keine zusätzliche Speicherung der Anfrageinhalte in der Anwendungsdatenbank oder den Anwendungslogs. Zur Missbrauchsbegrenzung speichern wir kurzlebige, gehashte Netzwerkkennungen und Versuchszähler; sie werden spätestens einen Tag nach Beginn ihres letzten Zählfensters bereinigt. Die Aufbewahrung von Kontaktmails im Postfach folgt Abschnitt 7.

12. Sprachpräferenz

Das Secure-/SameSite-Sprachpräferenz-Cookie __Host-mb_language speichert Ihre Auswahl (auto, en oder de) bis zu einem Jahr. Es enthält keine Trackingkennung. Angemeldete Nutzer können außerdem die Oberflächen- und Benachrichtigungssprache im Konto speichern. Das Cookie ermöglicht die ausdrücklich gewünschte Sprachwahl und dient weder Werbung noch Analyse.

13. Reichweitenmessung mit PureStats

Auf den öffentlichen Seiten und im Memberbereich verwenden wir das externe Analyseskript von PureStats (https://purestats.io), um Besuche und die Nutzung der Website auszuwerten. Der Tracker übermittelt Seitenadresse, Seitentitel, Herkunftsseite, Zeitpunkte sowie Browser- und Bildschirmangaben an PureStats. Beim Laden des Skripts und bei Analyseanfragen erhält PureStats außerdem die IP-Adresse und technische Browserangaben. Anmeldeseiten und Seiten zur Bestätigung von Einladungen, E-Mail-Adressen und Benachrichtigungszielen sowie zur Wiederherstellung und Agent-Verbindung sind von der Ereigniserfassung ausgenommen. Die Verwaltung öffentlicher Statusseiten-Abonnements mit einem geheimen Linktoken lädt das Analyseskript nicht. Der Tracker kann seine Konfiguration für fünf Minuten im lokalen Browserspeicher zwischenspeichern. Weitere Angaben zur Verarbeitung durch PureStats stehen unter https://purestats.io/privacy.

14. Interne Produktstatistiken

MetriBeacon erfasst ausgewählte, bewusst ausgeführte Produktaktionen sowie technische Ergebnisse von Einrichtung, Anmeldung, Monitoring, Integrationen und Benachrichtigungen. Dazu gehören beispielsweise das Öffnen eines Dashboards oder einer Historie, bestätigte Änderungen und abgeschlossene Berichte. Die Auswertung dient der Verbesserung von Bedienung und Zuverlässigkeit. App-Nutzung, automatisches Monitoring und administrative Bedienaktionen werden getrennt ausgewertet; ausdrücklich markierte Testkonten bleiben erkennbar. Gespeichert werden kontobezogene Tageszahlen, begrenzte Funktions- und Fehlerkennungen sowie Zeitpunkte erster Einrichtungsschritte. Es entsteht keine allgemeine Seiten-, Klick- oder Sitzungsaufzeichnung. Codes, Zugangsschlüssel, Nachrichteninhalte, IP-Verläufe und Messwertinhalte werden nicht in diese Statistik übernommen. Die Statistik erhält keine zusätzlichen externen Analysedienste oder Trackingcookies und ist nur im Adminbereich zugänglich. Tagesstatistiken bleiben bis zu 1.095 UTC-Tage verfügbar; für vollständige gleitende 30-Tage-Auswertungen werden höchstens 29 weitere Tage kontobezogener Aktivitätsdaten benötigt. Erste Einrichtungsschritte bleiben bis zur Kontolöschung gespeichert. Die Kontolöschung entfernt individuelle Statistikdaten. Bereits abgeschlossene Summen ohne Kontozuordnung und anonyme Downloadzahlen bleiben als Gesamtstatistik erhalten. Die Reichweitenmessung mit PureStats folgt weiterhin Abschnitt 13.